10 Tipps gegen Orangenhaut

In unserem Artikel zeigen wir 10 garantiert wirksame Tricks gegen Orangenhaut, die du bereits ab heute verwenden kannst, um dich für die Bikini-Saison vorzubereiten.

17.09.2019

10 Tipps gegen Orangenhaut

Wenn die Bikini-Saison anfängt, legen wir alle einen größeren Wert auf unser ästhetisches Aussehen. Endlich werden ja die Shorts, Röcke, sowie die schicken Blusen und Tops aus dem Kleiderschrank geholt. Mit den feinen Stoffen und luftigen Kleidern kommen jedoch auch die Hautflächen in einem größeren Umfang zum Anschein. Leider wird dadurch auch Orangenhaut ins Rampenlicht gerückt. Von diesem ärgerlichen Faktor sind viele Frauen und Männer getroffen, unabhängig davon, ob sie einen mageren oder molligen Körperbau haben.

Zahlreiche Gründe können zur Bildung von Orangenhaut führen. Insofern wir mit diesen Faktoren im Klaren sind, können wir den Kampf gegen Orangenhaut leichter aufnehmen, aber wenn wir einen noch genaueren Blick darauf werfen: können wir die Entstehung vorbeugen und gegen den bereits bestehenden, ärgerlichen Streifen kämpfen! Dieser Inhalt  gibt ausdrücklich Frauen nützliche Ratschläge.

Um erfolgreich zum Kampf antreten zu können, sollten wir unseren Gegner näher kennenlernen!

Cellulite ist die Fettansammlung unter der Haut. Die angesammelte Fettschicht behindert die Blut- und Sauerstoffversorgung des Unterhautgewebes, wodurch sich die Menge von Abfallprodukten im Körper erhöht. Das Ergebnis dessen ist die sogenannte Orangenhaut, die meistens an den Oberschenkeln, am Po, an der Hüfte und am Bauch entsteht.

 

Gründe für die Entstehung von Orangenhaut

Es gibt Faktoren, gegen die wir nicht kämpfen können. Hierhin gehört zum Beispiel die geerbte Veranlagung. Die Entstehung von Orangenhaut hängt jedoch von zahlreichen solchen Ursachen ab, die jedoch nur an uns liegen. Sehen wir uns diese einzeln an.

Wir sollten auf Körpertraining achten, da Bewegungsmangel ebenfalls ein Einflussfaktor für die Entstehung von Orangenhaut sein kann. Kalorien- und fettreiche Ernährung sollte gemieden werden. Es ist wichtig, jeden Tag viel Flüssigkeit zu trinken, um die entsprechende Feuchtigkeit unseres Körpers und unserer Haut zu garantieren. Wir sollten möglichst wenig Alkohol trinken, nein zum Rauchen sagen und versuchen, im Alltag möglichst wenig Stress zu haben.

Neben vielen anderen Begleitumständen können die folgenden Krankheiten mit der Entstehung von Orangenhaut zusammenhängen: Stoffwechselstörung, Diabetes, Fettleibigkeit, hoher Blutdruck, statische Abweichung der Wirbelsäule, Veränderung des Fußgewölbes oder Östrogenmangel. Beim Auftreten dieser sollten wir baldmöglichst einen Arzt aufsuchen und/oder einen Diätassistenten, einen Trainer, bzw. einen Krankengymnast um fachliche Hilfe bitten!

Veranlagung und Erbe

Falls die Produktion des Frauenhormons Östrogen im Körper erhöht (zum Beispiel bei Schwangerschaft oder infolge von Verhütungsmitteln oder hormonbehandelten Lebensmitteln), wird im Körper mehr Fett gelagert.

Im Hintergrund von Cellulite kann auch die unzureichende Funktion des lymphatischen Systems stehen. Wegen der verminderten Straffheit der Haut strömt die Flüssigkeit in den Lymphgefäßen nicht entsprechend, so dass die Stoffwechselabfallprodukte nicht aus dem Körper entfernt werden, sondern sich in den Fettzellen ablagern. Dadurch können die störenden Dellen leichter entstehen.

Nicht entsprechende Ernährung

Nicht entsprechende Ernährung

In unserer beschleunigten Welt achten wir oft nicht darauf, welche Speisen wir essen. Zahlreiche Faktoren können dafür der Grund sein, wie zum Beispiel Zeitmangel, Stress, schädliche Gewohnheiten (Alkohol- oder Drogensucht), Unkenntnis oder einfach Faulheit.

Hand aufs Herz: wir haben oft keine Zeit und Lust, abends noch gesunde Speisen zuzubereiten. Wir bestellen dann lieber eine Pizza und für morgen nehmen wir eine Kakaoschnecke oder belegte Brötchen mit. Zu Mittag kommt eine gute Portion Pasta in der Kantine mit einem gezuckerten Erfrischungsgetränk und bei der Arbeit viel zu viel Kaffee. Na, so geht das aber nicht!

Gesunde Ernährung ist das A und O des Lebens! Um Orangenhaut und zahlreiche gefährliche Krankheiten vermeiden zu können, sollten wir jeden Tag solche Lebensmittel in einer unseren Zielen und unserem Körper entsprechenden Menge und Qualität zu uns nehmen, die reich an Proteinen, Kohlenhydraten und wertvollen Fetten sind! Für eine ausreichende Ballaststoffaufnahme sollten jeden Tag Obst und Gemüse gegessen werden.

Wenige Trinkmenge

Wenige Trinkmenge

Wenn wir zu wenig Flüssigkeit zu uns nehmen, können die Abfallprodukte nicht rechtzeitig aus unserem Körper entfernt werden. Die Haut verliert ihre Straffheit und schon haben wir Probleme mit Cellulite. Um dies vermeiden zu können, sollten wir jeden Tag genug trinken! Mit der notwendigen Trinkmenge können wir unserem Körper die entsprechende Menge an Feuchtigkeit spenden, die auch bei der langfristigen Erhaltung der Straffheit der Haut hilft.

Bewegungsmangel

Wir verbringen den größten Teil unserer Tage mit Arbeit. Für viele von uns bedeutet es Büroarbeit. Auch aus vielen anderen Hinsichten wäre es wichtig, in diesem Fall Sport in den Alltag einzuführen.

Sitzarbeit kann mit der Entstehung von Orangenhaut in Verbindung gebracht werden, da in diesem Fall die lymphatische und Blutzirkulation im Unterleib nicht ausreichend sind. Dies erhöht die Ablagerung von Toxinen, das Wachstum von Fettzellen und die Chancen auf die Entstehung von Orangenhaut.

Stress

Stress kann neben seiner vielen anderen schädlichen Wirkungen auch oft zu Stoffwechselstörungen führen, demzufolge sich Abfallprodukte in unserem Körper ansammeln können. Dies sieht man leider auch unserer Haut an. Die Reduzierung von Stress, der in unserem Alltag ständig präsent ist, ist natürlich überhaupt nicht leicht, trotzdem sollten wir uns um Stressminderung bemühen. Wir können die Spannungen zum Beispiel mit Relaxation, Meditation oder mit einer entspannenden Massage lösen.

Schlechte Gewohnheiten

Schlechte Gewohnheiten

Schädliche Gewohnheiten, wie zum Beispiel das Rauchen oder der Alkoholkonsum können leider die Chancen auf die Entstehung von Orangenhaut enorm erhöhen. Deshalb sollten wir den Konsum reduzieren oder komplett darauf verzichten.

Anstatt Kaffee kann man grünen oder schwarzen Tee trinken. Beim Alkohol - wenn man schon wählen muss - lieber trockenen Weiß- oder Rotwein trinken. Die Trinkmenge sollte täglich 3 bis 4 Liter von stillem Mineralwaser oder von Kräutertee erreichen.

Das Rauchen sollte man auf jeden Fall abgewöhnen! Die in den Zigaretten befindlichen schädlichen Stoffe tun der Haut gar nicht gut. Sie ändern ihre Struktur und kurbeln Alterungsprozesse im Körper an. Die Haut verliert an Straffheit und wird schlaff.

Tipps gegen Orangenhaut

1.Hautstraffende Speisen verzehren! Lebensmittel, die die Durchblutung fördern und die eine hautstraffende und entgiftende Wirkung haben, helfen uns Orangenhaut loszuwerden.

  • Apfel: der Pektingehalt fördert die Reinigung des Körpers, Kalium ist harntreibend und Vitamin C hält die Haut gesund.

  • Banane: hat eine reinigende und verjüngende Wirkung. Ist reich an Kalium und Ballaststoffen.

  • Erdbeere: die darin enthaltenen Antioxidantien tun der Haut und dem lymphatischen System gut.

  • Brokkoli, Sellerie: helfen von der Wasserrückhaltung des Körpers loszuwerden.

  • Hähnchen, Puten: der Proteingehalt fördert die Kollagenproduktion und macht dadurch das Bindegewebe straffer.

  • Knoblauch: fördert die Durchblutung und hat eine entgiftende Wirkung.

  • Orange, Grapefruit: Vitamin C strafft das Bindegewebe.

  • Cayennepfeffer, Chili: fördern die Durchblutung.

2. Oberflächenbehandlungen ausprobieren, Cremes gegen Orangenhaut benutzen! Diese Präparate unterstützen mit der Erhöhung der lymphatischen Zirkulation und der Durchblutung einerseits die Entfernung von Abfallprodukten  und andererseits den Abbau von Fettzellen. Die Wirkstoffe sind meistens Koffein, L-Carnitin und pflanzliche Enzyme. Viele Sorten enthalten ätherische Öle, Meeresalgen, grünen Tee oder Obst-, bzw. Kräuterextrakte. Wir können die Entgiftung auch auf anderer Weise fördern, zum Beispiel mit Massage, Schröpfen und mit der Benutzung einer Infrakabine, eines Infrarot-Fahrrads oder eines Hypoxitrainers.

2. Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, Verbesserer meiden! Vor dem Verzehr, aber bereits auch beim Einkauf Produktbeschreibung und Zutatenliste lesen. Stets sorgfältig und bewusst einkaufen! Wir sollten möglichst viele Speisen zu Hause zubereiten und beim Kochen und Braten frische Gewürze, Majoran, Oregano, gemahlenen Pfeffer, bzw. Chili verwenden. Naschkatzen können auch Vanillearoma und Zimt probieren!
4. Ballaststoffreiche Lebensmittel verzehren! Jeden Tag Obst und Gemüse essen!
5. Meersalzbad am Meer oder in der Badewanne nehmen! Meersalz enthält in großen Mengen Spurenelemente und Mineralstoffe, die den Stoffwechsel fördern. Also ab in den Urlaub und möglichst viel im Meer baden! Eine ähnliche Wirkung können wir auch zu Hause mit der Zubereitung eines Bads mit Meersalz erreichen.
6. Eine Entgiftungskur oder Saftfasten ausprobieren! Es ist sinnvoll, in diesem Fall 3 bis 4 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen: hauptsächlich Kräutertee (zum Beispiel: Birkenblätter, Löwenzahn, Brennnessel, Schachtelhalm), Mineralwasser und viel frischer Obstsaft. Auf das Fasten solltest du dich auf jeden Fall bewusst vorbereiten! Bei Fragen solltest du unbedingt einen fachlichen Rat einholen!
7. Wechseldusche! Am Ende der täglichen Körperpflege an den von Orangenhaut betroffenen Stellen eine Wechseldusche mit kaltem und warmem Wasser anwenden. Diese - manchmal etwas unangenehme, jedoch sehr wirksame - Tätigkeit fördert die Durchblutung und stärkt das Bindegewebe. Eine Massage der betroffenen Stellen kann auch viel helfen. Dazu sollte man beim Duschen einen Massage- oder Scheuerhandschuh, eventuell einen ausdrücklich zu diesem Zweck empfohlenen Massagehandschuh gegen Orangenhaut benutzen.
8. Regelmäßige Bewegung – der dankbare Wächter! Bewegung ist ein sehr nützliches Mittel gegen Orangenhaut, jedoch nur in dem Fall, wenn sie regelmäßig ausgeübt wird. Im Idealfall bedeutet es mindestens wöchentlich dreimal. Laufen, Radfahren, Aerobic, Aqua Fitness, Spinning, Zumba, Hot Iron, TRX – alles hilft, was unseren Körper richtig in Bewegung bringt! Für den Erwerb der wirksamsten Übungen sollten wir am besten um die Hilfe eines persönlichen Trainers bitten.
9. Hello, Sauna Seance! Die in der Sauna herrschenden Feuchtigkeit und Temperaturen, bzw. die kalte Dusche während des Saunierens bringen die Durchblutung in Schwung, sowie erhöhen das Schwitzen in unserem Körper. Diese beschleunigen dann die Stoffwechselprozesse und unterstützen die Entgiftung. Das strafft und glättet die Haut. Beim regelmäßigen Saunieren können wir auch mit der Verminderung von Orangenhaut rechnen.
10. Mit ätherischen Ölen gegen Orangenhaut! Diejenige Öle können helfen, die die Blut- und lymphatische Zirkulation, sowie die Entgiftung unterstützen. Solche sind zum Beispiel: Zimt, Zitrone, Grapefruit, Wacholder, Fenchel, Rose oder Wacholderöl.

Tipps gegen Orangenhaut

Tausende von Frauen geraten in Panik, wenn der Sommer kommt oder sie in einer Situation kommen, wo sie sich entkleiden müssen. Wir verdecken uns und tragen lange T-Shirt-Kleider, während sich eine innere Spannung an uns verbreitet. Wir sollten nicht länger warten und den Kampf gegen die Orangenhaut bereits heute beginnen! Wir sollten darauf achten, die für die Entstehung am meisten verantwortlichen Faktoren zu vermeiden: Stress, nicht entsprechende Nahrung, Bewegungsmangel! Wir sollten uns das Rauchen abgewöhnen und den übermäßigen Kaffee- und Alkoholkonsum meiden!

Wenn man endgültig mit der Orangenhaut abrechnen will, ist eines sehr wichtig zu wissen: eine einmalige und endgültige Lösung gibt es - leider- nicht. Nicht einmal das Ergebnis der professionellen kosmetischen Behandlungen dauert für ewig. Die gute Nachricht ist jedoch, dass wenn wir bereits wissen, was dagegen zu tun, können wir die hässlichen Dellen auf unserer Haut mit viel Sorgfalt und ein Paar Praktiken erfolgreich vermindern.


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