Gefahren für das Immunsystem

Plötzlich dunkle Wolken am Himmel und keine Regenjacke am Körper. Wie die Übergangszeit zum Winter unserem Körper besondere Probleme bereitet.
05.10.2015

Viel Leistung fordert dem Körper viele Ressourcen ab
Wenn man sich regelmäßig zum Sport aufrafft und sich so richtig ausschöpft, dann ist man anschließend nicht nur sehr ausgepowert, sondern unser Körper versetzt sich in die Regenerationsphase und braucht seine Energiereserven, um schnellstmöglich wieder fit zu werden. Gerade in den kälteren Jahreszeiten müssen wir hier besonders aufpassen. Oft wundert man sich, dass man selbst trotz eines gesunden Lebensstils dauernd von einem Schnupfen heimgesucht wird. Häufig wird vergessen, wie körperliche Belastungen nachhaltig auch unser Immunsystem schwächen. Gerade sportlich aktive Menschen sollten deswegen nicht mit kurzer Hose durch den kalten Regen spazieren.
Jetzt fragt man sich, warum nicht einfach den Sport sein lassen, wenn er so viele Risiken mitbringt?
Doch das Problem ist ganz einfach zu lösen: Ausreichend Kalorien zu sich nehmen, aber auch abwechslungsreich essen und genügend Schlaf.
Mit diesen drei Punkten sind wir auch in kalten Jahreszeiten sicher vor Erkrankungen.   

Ausreichend Kalorien für ein besseres Immunsystem?
Die Erklärung liegt auf der Hand. Wenn wir uns durch den Sommer in einer Diät befanden, waren wir eine ganze Zeit mit einem Kalorienunterschuss unterwegs. Alle Arbeitsprozesse unseres Körpers werden in dieser Zeit auf ein Minimum runtergeschraubt. Gerade das Immunsystem steckt viel zurück, wenn wir nicht ausreichen Energie im Körper haben.
Dieses Problem gilt es zu beseitigen, wenn wir der kalten Jahreszeit in die Arme laufen. Somit ist es wichtig, nicht durch den Winter zu hungern, wenn man sich vor nervigen Erkrankungen schützen möchte. 

Vitamine und Mineralien für die Gesundheit
Mit einer ausgewogenen Ernährung und vielen Variationen von Gemüse stärken wir unsere Abwehrkräfte. Besonders gut eignen sich unverarbeitete Lebensmittel, denn diese können wir sehr gut verarbeiten. Gegen gefrorenes Gemüse gibt es nichts einzuwenden, denn es ist meistens genauso Nährstoffreich wie die teureren Frischprodukte.
Sehr viel Gutes hört man von Spinat, denn dieser liefert eine wahre Bombe von Vitaminen und Mineralien. Auch das Supplementieren dieser Nährstoffe ist durchaus nützlich und gerade für Leistungssportler kaum wegzudenken. Erhöhte Mengen von Vitamin C über den Tag verteilt liefern eine merkbare Verbesserung unseres Immunsystems.

Schlafen, die vielseitige Wunderwaffe
Es wird in fast allen Problemlösungen geschrieben „mehr schlafen!“. Klingt zu einfach, um so viele offene Fragen damit zu beantworten. Aber meistens ist der Schlaf ein vernachlässigter Faktor, der ohne Zweifel Grund für viele Probleme sein kann. Ein unausgeschlafener Körper hat eine geschwächte Regeneration. Wir sind immer müder und merken meist nach einigen Tagen, dass unser Energieniveau deutlich sinkt. Gerade Sportler sollen beim Thema wieder besonders aufmerksam sein. Durch Sport brauchen wir nämlich noch mehr Schlaf. Nicht zu vergessen ist die Schlafqualität. Hier kann aus eigenen Erfahrungen gesagt werden, dass häufiges Aufstehen und Unterbrechungen der Tiefschlafphase der Regeneration schaden. Bei solchen Problemen werden Kombinationen aus Zink, Magnesium und Vitamin B6 das scheinbare Wundermittel. Viele Sportler haben einen verbesserten Schlaf durch Supplementieren erlangen können. Faktoren wie Stress und andere Belastungen sind Gefährdungen unserer Schlafqualität. Bei Schlafmangel werden auch ausreichend Kalorien kein Retter in der Not sein.

Wenn alles zu spät ist
Wenn eine Erkältung, Grippe oder andere Erkrankungen uns bereits fest im Griff haben, ist es wichtig nicht gegen sich selbst zu arbeiten. Ideen wie „Ich esse weniger, weil ich den ganzen Tag im Bett liege“ sind ein sehr großer Fehler. Ohne Sport verbrennen wir mit Sicherheit weniger Kalorien, aber im Falle einer Erkrankung brauchen wir auch größere Mengen an Energie, um wieder gesund zu werden. Gedanken wie Muskelverlust, Fett werden oder ähnliches ist der falsche Weg für eine schnelle Besserung. Unser Fokus sollte auf die am meist gebrauchten natürlichen Heilmittel gerichtet sein: Viel Schlaf, viel gutes Essen und viel Flüssigkeit.
VORSICHT auch bei kleineren Anzeichen von Krankheitserregern. Diese zu ignorieren und trotzdem Sport zu betreiben, kann dem Herzen schaden!

Written by Julian Kausch

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