Motivationslosigkeit – was tun?

Erkennst Du dich jetzt gerade genau in dieser Situation wieder? Dann bist Du hier genau richtig!
20.10.2015

Wer kennt es nicht, draußen ist es kalt und trüb - das kalte und regnerische Wetter beginnt sich, im eigenen Körper zu reflektieren. Man genießt die Wärme - die entspannte Atmosphäre zu Hause, kuschelt sich bei der Kälte draußen lieber in eine warme Wolldecke vor den Fernseher. Und ja, natürlich gibt es dazu auch die ein oder andere Leckerei, welche das Ganze entsprechend abrundet. Das ist nichts unnatürliches, denn es liegt in der Natur eines jeden von uns!

Man sagt zu dieser Situation auch gerne „Komfort-Zone“.

Doch Achtung - es droht Gefahr! Zu viel Komfort lässt den Körper lang anhaltend müde, träge und psychisch labil werden. Und bist Du diesen Merkmalen letztendlich verfallen, dann wird es dir unendlich schwer fallen, da wieder raus zu kommen und dich aufzuraffen!

Erkennst Du dich jetzt gerade genau in dieser Situation wieder? Dann bist Du hier genau richtig!

Als langjähriger Fitness- und Ernährungscoach kenne ich diese Situationen nur zu gut! Aber mache Dir keine Sorgen, Du bist kein Einzelfall! Und ja, zum Glück habe ich es bisher immer geschafft, jeden einzelnen aus dieser Phase wieder rauszuholen und sie am Ende noch besser und stärker werden zu lassen!

Soviel zur Theorie, doch wie gehst Du nun am besten in der Praxis vor?

Ganz einfach, befolge einfach genau meine Anweisungen, welche ich Dir hier in Punkten schildere: (im Prinzip eine Gebrauchsanweisung)

Setze Dir ein Ziel!

  1. Der erste Schritt ist, dass Du dir ein großes Ziel setzt, z.B. in 10 Monaten an einer Fitnessmeisterschaft teilzunehmen. Das wäre dann das sog. „große Ziel“!
  2. Unterteile dieses große (langfristig zu erreichende) Ziel in mehrere kleinere mittelfristig erreichbare Ziele, welche Du dann Monat für Monat halten kannst.
  3. Diese mittelfristig zu erreichenden Ziele wiederum teilst Du auf in Kleinstziele, die sehr kurzfristig erreichbar sind. Somit hast Du die optimale Möglichkeit, zu sehen, ob Du auf dem richtigen Erfolgskurs bist. Ein Wochenziel ist dann z.B. die Gewichtsreduktion von ca. 800g Körpergewicht oder für den Anfang es zu schaffen 3x pro in der Woche beim Sport gewesen zu sein.
  4. Nun lege in deiner Planung fest, was Du dafür tun musst, um die Kleinstziele auch erreichen zu können. Hier geht es nun darum, konkret festzulegen, wie deine Ernährung und dein Training aussehen müssen.

Sei realistisch

  1. Stelle Dich frühs morgens, direkt nach dem Aufstehen, auf nüchternen Magen auf die Waage und notiere Dir dein Gewicht! Im optimalen Fall lasse Dich komplett vermessen, z.B. von deinem Partner. Notiere Dir dann alle genommenen Umfänge mit dem aktuellen Datum.
  2. Stelle Dich im Anschluss jede Woche zur möglichst gleichen Zeit auf die gleiche Waage und überprüfe das Ergebnis! Um eine perfekte Kontrolle zu erhalten, wiege dich immer im gleichen körperlichen Zustand.
  3. Schaue Dir den Verlauf an und sei ehrlich und kritisch zu dir selbst! Somit hast Du immer noch zwischendurch die Möglichkeit deine Planung anzupassen!

Benenne eine Projektpaten

Optimal ist bei so einem Projekt immer, sich einen „Paten“ zur Hilfe zu nehmen. Dieser kontrolliert das Ganze und gleicht die entsprechenden Zielvorgaben mit den erreichten Zielen ab und hilft Dir somit auch mental dabei, dein „Projekt“ zu meistern. Im optimalen Fall unterstützt er Dich selbst in Zeiten, wo Du alleine „aufgeben“ würdest.

Ein Trick: Um das Ganze noch wertvoller und verbindlicher zu machen, empfehle ich dir, ein Schriftstück aufzusetzen, wo Du dich verpflichtest, einen Wetteinsatz einzulösen, falls Du es nicht schaffst. Dadurch erzeugst Du einen positiven Druck und gibst nicht so schnell auf!

Sei stark und halte durch!

Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Nur die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum!“ Und ja, das ist so! Hebe Dich endlich von der Masse ab und beweise, dass Du nicht nur redest, sondern auch Taten folgen lässt! Im Alphabet steht die Arbeit auch vor dem Erfolg – wie im wahren Leben!

Machen wir uns mal nichts vor, Fakt ist doch mal ganz klar eines, die ersten zwei Wochen sind de facto die Schlimmsten! Du wirst es merken. Hast Du die ersten beiden Wochen durchgehalten, so wird es im Anschluß spielend einfach von der Hand gehen. Du wirst dich rückblickend fragen, wie Du eigentlich in diese Komfort-Zone geraten konntest?! Die Antwort liegt hier sehr nahe: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier! Und aus dem gleichen Grund wirst Du dich auch daran gewöhnen, Tag für Tag erfolgreicher und besser zu werden! Und weißt Du, was das Schöne daran ist? Nach oben und unten sind keine Grenzen gesetzt!

Schlusswort:

Ich weiß, dass Du es schaffst – jeder kann es schaffen! Wenn Du mit dir selbst im Reinen bist, kannst Du auch mit anderen im Reinen sein!

Und jetzt stehe auf und verändere Dein Leben! Du schaffst das!

Ernährungscoach Michael Blum

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