Essen muss nicht schmecken, sollte es aber!

Wenn aus Haferflocken plötzlich Kuchen wird. Nur mit ein wenig Kreativität kann das Essen neue Geschmäcker erhalten und deine Freude daran gleichzeitig steigern. Denn nur wer Spaß hat, bleibt lange dabei!
16.11.2015

Gerade Hardgainer oder sogenannte Ektomorphs kennen das Problem, wenn in der Aufbauphase das Essen einfach nicht mehr schmeckt. Man quält sich mit unmengen Pasta, Reis, Pute und anderen Lebensmitteln. Trocken, ohne Sauce und monoton muss eine gute Ernährung aber gar nicht sein!
Wenn man ein wenig rumprobiert und seiner Kreativität freien Lauf lässt, wird sogar aus staubigen Haferflocken ein Weltklasse Kuchen!

Haferflocken-Kuchen-Rezept:

-150 Gramm feine Haferflocken
-200 Gramm gefrorene Beerenmischung deiner Wahl
-2 Scoops Whey deiner Wahl
-2 Eier
-Optional Stevia und/oder Zimt
*Je nach Belieben können Zutatenmengen verändert werden

Um den Kuchen machen zu können, benötigst du eine Mikrowelle.
1. Die Beerenmischung sollte entweder angetaut sein oder für 2 Minuten in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Wichtig ist, dass die Beerenmischung ihren Eigensaft leicht abgibt, weil der Saft sich mit den Haferflocken vermischen soll und gleichzeitig dem gesamten Kuchen eine saftige Note gibt.

2. Vermische die Haferflocken mit den Beeren in einer mikrowellengeeigneten Schüssel. Dann gibst du das Whey deiner Wahl und die Eier hinzu. Mit einer Gabel verrührst du das Ganze bis es gut durchgemischt ist. Die Masse sollte „matschige“ Konsistenz haben und nicht zu flüssig sein. Je nach Belieben kannst du das Ganze mit Zimt oder zusätzlicher Süße durch Stevia aufpeppen.

3. Abhängig deiner Menge an Kuchenmasse, kommt der Kuchen zum „Backen“ für 7-12 Minuten bei 900 Watt Leistung in die Mikrowelle. Hier ist zu beachten, dass jede Mikrowelle unterschiedlich ist und man lieber mit weniger Minuten den ersten Test macht. Der Kuchen ist fertig, sobald er zusammenhängend aus der Form geholt werden kann. Auch hier gilt, dass jeder seinen Kuchen anders am liebsten hat. Die einen mögen ihn etwas weicher und andere eher mit einer festeren Konsistenz.

Fertig und genießen! Kaum zu glauben, aber wahr.

Das war nur ein Beispiel von vielen Möglichkeiten sein Essen in neue Meisterwerke zu verwandeln. Ebenso gut kann man auch den guten alten Kuchen von Mama mit wenigen Änderungen fitnessgerecht machen. Tauscht beispielsweise Mehl mit Dinkelmehl/Whey, Zucker mit Süßstoff, Butter mit Magerquark und so weiter. Nicht alle Mengenangaben kann man eins zu eins ersetzen, aber nach ein wenig Probieren hat man schnell ein gutes Gefühl dafür bekommen.
Darüber hinaus gibt es viele Rezeptideen auch im Internet zu finden.

Es sind die Kleinigkeiten, die das Leben schöner machen.

Genau der gleiche Gedanke trifft auch auf das Essen eines Fitnesssportlers zu. Wir essen täglich bestimmte Mahlzeiten und machen viel zu viele Abstriche in unserer Lebensmittelauswahl. Ohne Zweifel ist das Essen eines unserer primären Bestandteile des Lebens und warum sollte es dann nicht immer wieder ein Lächeln auf unser Gesicht zaubern?
Wenn ich einem Kunden einen Ernährungsplan schreibe, ist mein wichtigstes Bestreben seine Motivation. Eine Motivationsskala von 1-10 eignet sich hier besonders gut. In dieser Skala ist 1 die niedrigste Form der Motivation und 10 die höchste. Angenommen ich schlage meinem Kunden ein neues Nahrungsmittel vor und möchte wissen, wie hoch die Motivation ist, dieses in seinem Plan zu haben. Wenn die Antwort nicht mindestens eine 8 ist, dann wird das Nahrungsmittel keinen Platz in seinem Ernährungsplan finden.
Sicher kann man auch mit der Motivation 7 lange an etwas dranbleiben, aber in meinen Augen ist das nicht optimal. Wir sollten langsichtig schauen und da überlebt nur das, was mit maximaler Motivation verbunden ist.
Also mein zusätzlicher Tipp an euch: Gestaltet eure Ernährung so, dass ihr jeden Tag aufs Neue Spaß daran habt. Ihr dürft niemals einen Motivationsverlust erleiden. Besser ist es eine kurze Auszeit zu nehmen, als unmotiviert sein Programm weiter durchzuziehen.

Written by Julian Kausch


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