Powerbuilding 1x1

Kontinuierlich stärker werden, neue Rekorde und Plateaus vermeiden. Ich übergebe dir die wichtigsten Anfangsratschläge, um dein Ziel von verbesserter Leistung zu erreichen. Der Artikel beinhaltet 7 goldene Tipps und Erklärungen der Besonderheiten.
19.01.2016

1. Ein Kalorienüberschuss ist das absolute „Must Have“ auf langer Zeit!
Du musst dir vor Augen halten, dass höhere Leistungen im Kraftsport auch einen höheren Energiebedarf deiner Muskeln mit sich führt. Auf langer Zeit kannst du nicht erwarten, dass deine Gewichte im Studio nach oben gehen, wenn du deinen Muskeln die benötigte Energie nicht lieferst. Nimm ausreichend Kalorien zu dir. Das Gewicht und dessen Entwicklung auf der Waage verrät dir, wie hoch deine Menge an überschüssiger Energie in etwa ist. Pass aber auf, dass du keine unnötig großen Fettpolster aufbaust! Diese können eine Eigenschaft des schlechteren Nährstofftransports verursachen und das wäre nicht optimal.

2. Dokumentiere deine Leistungen und dein Körpergewicht.
Um sicher zu sein, wie sich alles entwickelt, sollte man dauerhaft seine Entwicklung festhalten. Nutze ein Buch oder dein Handy, es gibt viele gratis Apps, die dieses möglich machen. Es geht hierbei nicht darum, jede Woche eine neue Bestleistung zu bringen. Aber die Tendenz sollte in die richtige Richtung gehen. Vor allem kannst du aber spezifische Veränderungen wahrnehmen und so eventuelle Leistungsschübe erarbeiten.

3. Trainiere mit einem System
Sei keiner von den vielen Hobbysportlern, die ihr Training spontan angehen. Verlasse dich auf ein zielgerichtetes Konzept. Wichtig ist vor allem die Abstimmung verschiedener Trainingsphasen. Besonders unser Nervensystem wird sich schlecht erholen, wenn wir dauerhaft mit maximalen Lasten arbeiten. Ein goldener Schlüssel in der Technik ist Geschwindigkeit. Umso schneller man einen Gegenstand bewegen kann, umso leichter wird die Gesamtbelastung sein. Sprich, dass 100 Kg und schwerer belasten kannst, wenn wir sie längere Zeit bewegen müssen. Deshalb ist es durchaus sinnvoll ein Trainingssystem zu verfolgen, welches sich neben Techniktraining und langzeitige Kraftsteigerungen auch mit Geschwindigkeitsarbeit auseinandersetzt.

4. Nimm dir Pausen
Es ist kaum möglich Auto zu fahren, wenn der Tank leer ist, oder? Warum also weiter trainieren, wenn keine Energie mehr im Körper ist. Manchmal gibt es Tage oder auch eine ganze Woche in der wir Ruhe brauchen. Nutzt ein leichtes Techniktraining oder macht ganz frei an solchen Tagen. Ihr werdet keine Muskeln verlieren, nur weil ein paar Tage frei genommen wird. Der Muskelabbau braucht mehrere Wochen, bevor er aktiv losgeht. Der „unaufgepumpte“ Look im Spiegel lässt es irreführenderweise nur so aussehen, als hätte man etwas verloren.

5. Sei auch ohne Hilfsmittel stark
Liftingstraps, Gürtel, Hand und Knie -Gelenksbandagen lassen uns größere Gewichte bewegen. Das macht natürlich Laune und man mag es gar nicht mehr wegdenken. Vergesst aber niemals, dass die Basis auch stimmen muss. Basis bedeutet in diesem Zusammenhang unser „nackter“ Körper. Stellen wir uns ein Haus vor, dass auf einem Plastikgerüst gebaut wurde. Ständig verstärken wir das Dach, um es stabiler zu machen. Aber irgendwann wird alles zusammenfallen, denn die schwache Plastikstruktur unter dem Dach wird die Last nicht mehr halten können.
Gebraucht dieses Equipment in den schwersten Sätzen und/oder, um einen Overload (Überarbeit) der Muskeln zu schaffen.

6. Nur qualitative Wiederholungen zählen
Sei wie ein Perfektionist. Alle Wiederholungen sollten den gleichen Bewegungsablauf haben. Keine halben Sachen, denn das wird dir nur zu halben Ergebnissen verhelfen. Qualität geht über Quantität!

7. Trainiert mit einem gleichgesinnten Partner
Der richtige Spotter ist Teil deiner Sicherheit, aber auch das Umfeld, welches dir ein guter Trainingspartner schafft, sollte motivierend sein. Mit einem Trainingspartner kannst du leichter neue Leistungen erreichen, denn du wirst zusätzlich „gepush“-t. Man feuert sich gegenseitig an und muntert sich auf, wenn der Tag mal schlecht läuft. Aber besonders merkt man den Unterschied, wenn es um das Feingefühl beim Spotten geht. Fragt man willkürliche Menschen im Studio nach einer Hilfestellung, greifen diese oft unnötig früh ein und ruinieren deinen Arbeitssatz. Ein ständiger Partner kennt dich und deine Art zu trainieren, er weiß wann du wirklich Hilfe benötigst.

Mit diesen Worten wünsche ich euch allen neue Bestleistungen im Jahr 2016!

Written by Julian Kausch


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