Booster, was ist das und was sollte man wissen?

Man ist müde, kaputt und hat eigentlich so gar keine Lust. Aber dann gibt es da etwas, das nennt sich „Booster“ und alles ist plötzlich wieder gut!
28.01.2016

Der Preworkout-Booster ist ein Produkt, das deine Grenzen pusht. Ein Booster soll dir Energie verleihen und dich zu höherer Leistung zwingen. Diese Produkte gibt es mit verschiedenen Zusammensetzungen und somit gehen auch  die Wirkungen in verschiedene Richtungen. Manche Booster sollen einen Pump durch gesteigerten Blutfluss erzeugen und andere den sogenannten „Tunnelblick“ (ein stark erhöhter Fokus).
Selten gelingt es beide Eigenschaften in einem Preworkout-Booster erfolgreich zu vereinen.

Eine wichtige Frage, die man sich stellen sollte: Ist so ein Preworkout-Booster gesundheitsgefährdend? Wie viel steckt hinter den meist ignorierten Warnetiketten der Produktverpackungen.
Aus persönlicher Ansicht kann man diese Antwort nur schwer über einen Kamm ziehen. Die breite Auswahl von Hardcore-  über Pump-  bis hin zu Stimulanzien-  Produkten ist kaum noch überschaubar.
Nur wer sich mit der Materie auskennt und sich über Wirkungsweisen der Inhaltsstoffe im Klaren ist, kann hier zwischen vermeintlich „gut“ oder „böse“ unterscheiden. Darüber hinaus ist diese Aussage auch höchst individuell. Angenommen du wiegst 60 Kg und wirst von Produkt XY in das jenseits katapultiert, dann bedeutet das noch lange nicht für einen mit 90 Kg, dass der selbe Effekt eintritt. Außerdem ist die allgemeine Toleranz zu Stimulanzien wie z.B. Koffein sehr unterschiedlich. Ein starker Kaffeetrinker wird wenig überrascht sein, wenn ein Booster mit 150mg Koffein dosiert ist. 150mg entsprechen einer Dose Energie mit 500ml.
Ein wiederum ganz neuer Aspekt kommt ins Spiel, wenn Booster mit speziellen Extrakten wie AMP-Citrat ausgestattet sind. AMP gilt als einer vieler Nachfolger vom DMBA, was einen ziemlich starken Boostereffekt erzielt hat. DMBA ist heute auf der schwarzen Liste und somit nicht mehr legal im Laden erhältlich. Durch wenige Abänderung der Strukturformeln lassen sich aber schnell ähnliche Wirkstoffe mit neuen Namen erschaffen. Das kam gerade Hardcore Booster Fans sehr entgegen.

Um diese komplizierte Frage etwas zu kürzen, muss man also den Athleten, Hardcore Inhaltsstoffe und die generelle Meinung zum künstlichen Boostern in Betracht ziehen.

Gesundheitlich ist von Hardcore Inhaltsstoffen abzuraten! Nicht um sonst fallen viele Konsumenten von AMP und Co. in ein tiefes „Loch“ nach dem Training. Das Loch ist umgangssprachlich mit zu hoher Erschöpfung und getrübten Gefühlschaos zu beschreiben. Sowas kann einfach nicht gesund sein, egal wie man es auch dreht. Vielleicht stirbt man nicht daran, aber es geht mit starken Spuren am Körper vorbei. Auf lange Zeit ist daher eine regelmäßige Einnahme von Hardcore Produkten absolutes TABU!

Für die Sportler unter uns, die sehr schlecht auf (gerade) Koffein anzusprechen sind, ist ein generelles umgehen von Boostern wahrscheinlich die beste Lösung. Es gibt zahlreiche alternative Möglichkeiten sich quasi zu pushen. Es klingt für viele von euch etwas verrückt, aber habt ihr mal versucht wie kleine Kinder durch die Gegend zu springen und dabei laut zu schreien? Dieser Prozess setzt eine ungemeine Energie in unserem Körper frei. Das ganze hängt mit der Ausschüttung von Adrenalin zusammen.

Generelle Meinungen zu Boostern sind, wie das meiste auch unterschiedlich. Ich finde, dass nichts dagegen spricht, das gelegentliche Nutzen von einem qualitativ hochwertigen Produkt der Hardcore InhaltsstoffFREIEN Produkte zu benutzen. Die hier sogar noch am ungefährlichste Variante wäre der Nutzen von Koffeintabletten in moderaten Mengen. Da fehlt es aber ohne Zweifel an dem kleinen Extrakick, der die Booster so begehrt macht.

!Wichtig  ist, dass man sich bei Verdacht auf Unverträglichkeiten ärztlichen Rat einholt. Ebenso wichtig ist es, solche Produkte mit Bedacht und Vorsicht zu genießen.
Habt also Spaß, aber stellt eure Gesundheit stets in Vordergrund.

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.


Written by Julian Kausch


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