Tipps für den Sommer

Um welche Uhrzeit sollte man trainieren, wie lange kann ich schwer bei Hitze trainieren und wie viel darf ich schwitzen?
02.08.2016



1. Viel trinken, wenn man viel schwitzt.

Das Workout überhaupt zu bestreiten, wenn man schon beim Stillsitzen im Schatten schwitzt, ist meist besonders schwer. Spätestens nach der 25 Grad Grenze im Schatten ist der Körper bei jeder Bewegung schweißgebadet. Auch wenn man keinen Durst hat, ist das Trinken essentiell für die Herz und Kreislauffunktion. Das Wasser schützt und kühlt den Körper, was Bewegungen bei Hitze überhaupt erst ermöglicht. Um sein Wasserbedarf bei diesen extremen Umständen für das Training zu messen, kann man sich ganz simpel vorher und nachher auf die Waage stellen. Der Gewichtsverlust sollte als extra Wassereinnahme während des Workouts eingenommen werden. Hier gilt auch zu viel ist besser als zu wenig, denn lieber einmal öfter zum WC als zu Kollabieren.
Vor dem Training sollte der Wasserhaushalt gut gefüllt sein und sogar isotonische Drinks können bei dem warmen Wetter weiterhelfen.

2. Leichtes Essen für weniger flauen Magen.
Wenn der Körper viel mit der Wärmeregulation zu kämpfen hat, dann sollte er nicht ein Übermaß an Wärme durch Verdauungsprozesse von innen erzeugen. Der Appetit ist im Sommer nicht auch umsonst weniger als über die Wintertage. Leichte Kost wie Obst belasten unsere Verdauung minimal und mit ein paar Smoothies sowie Proteinshakes sind wir auch super versorgt. Dadurch schaffen wir ein erhöhtes Wohlgefühl und haben ausreichend Blut zur Verfügung, wenn wir uns ins Training begeben.

3. Maximalbelastungen vermeiden.
Wie schon erwähnt ist unser Körper schon im Leerlauf stark beansprucht. Da kommt ein Maximalgewicht dem ganzen System nicht gerade passend. Unser Ruhepuls ist bei heißen Temperaturen bis zu zehn Schläge höher und dadurch ist die Gefahr eines Kollapses größer. Besser ist es ein paar Wiederholungen mehr ins Training zu bauen anstatt das Nervensystem mit schweren Gewichten in Gefahr zu bringen. Besonders wichtig ist es, dass die Trainingsräume nicht zu stark von den Außentemperaturen abweichen, denn dieser Unterschied kann den Körper auch aus der Balance bringen.

4. Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Da es zu morgendlichen Uhrzeiten noch wesentlich frischer wie am Abend ist, eignet sich dieser Zeitpunkt am besten für ein kleines Training. Wer sich im Sommer nicht zurücklehnen möchte, muss also früh aufstehen für gute Trainingsumstände. Neben der Temperatur ist auch der Tag mit einer ganz anderen Energie begonnen, wenn das Workout so früh erledigt wird.

5. Die Haut vor der Sonne schützen.
Für alle Läufer unter uns, ist der Sonnenbrand nicht zu vergessen. Hier ist Schutz für die Haut gefragt und bestenfalls schweißresistent. Viele Sonnencremes arbeiten mit enthaltenden Metallen, die in die Haut gehen und dadurch die Sonne reflektieren können. Das ist nicht unbedingt jedem Recht, dass Metalle in den Körper kommen und deswegen ist die teure Alternative Öl. Ob Kokosöl oder eine andere pflanzliche Alternative kann man selbst wählen. Öl bietet auch einen Schutzfilm auf der Haut, aber birgt nicht die umstrittenen Metalle, welche der Körper nie wieder los wird. Kontraindikation für Öle ist der Geruch und das schmierige Hautgefühl.

6. Experimentieren erhöht den Spaßfaktor
Wer sagt, dass wir nur im Fitnessstudio etwas für eine gute Figur tun können? Es gibt tausend Möglichkeiten bei schönen Wetter in Bewegung zu kommen. Besonders beliebt sind Paddeltouren mit dem Kanu oder mit dem Boot. Im Urlaub kann man außerdem atemberaubende Blickfänge mit Tauchkursen bekommen. Auch das reine Erkunden der Landschaft oder sogar Klettern sind spitzenmäßige Trainingstechniken. Diese sind nämlich in unserer Natur grundliegend und es gibt keine bessere Übung für den Rücken als das Klettern an Bäumen, Wänden oder ähnlichen.

Seid experimentierfreudig und finde vielleicht ein neues Sommerhobby!

Written by Julian Kausch

Was würdest du an diesem Artikel verbessern?




Der Inhalt sollte ...





Abbrechen

Hat dir dieser Artikel gefallen?