Love it, change it or leave it

Was es braucht um Ernährugsgewohnheiten umzustellen
04.08.2016



Manche Dinge sind eigentlich so einfach und dann doch wieder so unheimlich schwer. Jeder weiß theoretisch wie gesunde Ernährung funktioniert. Viel Obst und Gemüse soll man essen, auf ausreichend Proteine und gesunde Fette achten. Fastfood und alles mit Zucker ist schlecht. Also die Tiefkühlpizza und die Dosenravioli sind eindeutig nicht gesund. Bei Brot scheiden sich die Geister und Kohlenhydrate an sich haben mittlerweile auch oft einen schlechten Ruf.

Nichts scheint so schwer zu sein als sich gesund zu ernähren. Ob etwas gesund ist oder nicht, dass kann euch nur einer sagen und das seid ihr selbst beziehungsweise euer Körper. Er weiß genau, was er braucht und was euch gut tut. Manche Dinge verträgt er nicht und das zeigt er euch auch. Sei es mit durch Magengrummeln, Stimmungsschwankungen und Hautausschlag oder einfach nur, dass ihr euch nicht wohl fühlt in eurem Körper. Es ist nicht leicht, auf die Stimme zu hören oder die Zeichen richtig zu deuten, aber wenn ihr mehr darauf achtet, wie ihr euch nach bestimmten Lebensmitteln fühlt, dann werdet ihr im Laufe der Zeit immer besser wissen, was euch persönlich gut tut und was nicht.

Die Grundlagen der gesunden Ernährung
Fangen wir mal von vorne an mit den Grundlagen einer gesunden Ernährung. Hier kommen meine Top-Tipps für die Anfänger:

Meide wo immer möglich:
- Zucker und künstliche Süßstoffe
- Weißmehlprodukte
- Abgepackte Lebensmittel wie Tiefkühlpizza, Dosen- und Fertiggerichte

Versuche folgendes jeden Tag zu essen:
- 5 Portionen Obst und Gemüse: Eine Portion entsprich einer Hand voll und zwar deiner eigenen Hand. Davon sollten nicht mehr als 2 Portionen Obst sein, da sie sehr viel (Frucht-) Zucker enthalten.
- 3 Portionen proteinreiche Lebensmittel wie Hähnchenbrust, Fisch, Quark, Hüttenkäse oder Eier
- Gesunde Fette wie Lachs, Mandeln, Oliven- oder Leinöl und Nussbutter
- 3 Portionen Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Vollkornreis, Quinoa oder Vollkornbrot

Es ist deine Entscheidung
Vielleicht scheint es für dich unerreichbar und du hast massig Einwände, die gegen diese Richtlinien sprechen. Mach dir aber bitte eines bewusst: Es sind Empfehlungen und keine Gebote. Du darfst selbst entscheiden, ob du dich daran halten möchtest. Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mich damit besser fühle. Es klingt sehr drastisch aber stelle dir einfach vor, dass  Zucker für unseren Körper beinahe gleichzusetzen ist mit einer Droge ist . Man wird süchtig danach und wenn du es nicht regelmäßig in der gewohnten Dosis bekommst, dann macht dir dein Körper das mit seinen eigenen Mitteln bewusst. Zeige Stärke und beweise dir selbst, wie viel Durchhaltevermögen du hast und dass du deinen Körper genau das geben möchtest, was er benötigt. Wenn es dir nicht gefällt, dann kannst du ja mit den Süßigkeiten, der Pizza und den Cornflakes weiterleben. Es ist deine Wahl. Ich zwinge dich zu nichts.

Der Schlachtplan
Wenn du aber der Meinung bist, dass du es schon immer ändern wolltest, dann empfehle ich dir Folgendes:

Nimm dir jeder Woche einen der oben genannten Punkte vor und setze ihn um. Am einfachsten ist es, wenn du einen Partner hast, der dasselbe macht. Informiert euch täglich darüber, wie der Tag mit lief und wie ihr Hindernisse, die im Alltag auftauchen und gegen euch und euer Ziel arbeiten, bewältigt habt. Wenn du keinen Partner hast, dann schreibe deinen Fokuspunkt für die Woche in deinen Kalender und kreuze jeden Tag ab, den du erfolgreich bewältigt hast. Solltest du es einen Tag nicht einhalten, dann ist das kein Beinbruch. Mach einfach weiter. Es ist ein Lernprozess, der nicht sofort hundert Prozent klappen muss. Spring direkt wieder auf den Wagen auf und versuche es erneut. Du schaffst das, denn du tust es einzig und allein für dich selbst.

Ich glaube an Dich!

Kathrin


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