Gelenkschmerzen durch die richtigen Nährstoffe reduzieren

Hiervon sind viele Menschen betroffen, aber nur wenige wissen, dass Gelenkschmerzen durch die entsprechende Ernährung reduziert werden können
26.01.2017



Gelenkschmerzen können durch unterschiedliche Gründe bedingt sein: Es kann ein entzündetes Gelenk sein, das den Bewegungsumfang einschränkt, oder eine durch Osteoporose verursachte Gelenkverletzung. Hiervon sind viele Menschen betroffen, aber nur wenige wissen, dass Gelenkschmerzen durch die entsprechende Ernährung reduziert werden können.

Welche Nahrung oder Nährstoffe können hierbei hilfreich sein?

1. Omega-3-Fettsäuren
Untersuchungen zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren eine entzündungshemmende Wirkung haben und die Beschwerden einer Gelenkentzündung mindern. Nicht zu vergessen, dass der Konsum zu vieler Omega-6-Fettsäuren und zu weniger Omega-3-Fettsäuren genau die Enzyme verstärkt aktiviert, die die Entzündung verursachen. Leider neigen wir dazu, übermäßig viele Omega-6-Fettsäuren zu verzehren, da sie in vielen Lebensmitteln vorkommen. Versuche die Menge an Omega-6-Fettsäuren zu reduzieren und erhöhe den Konsum von Omega-3-Fettsäuren, z. B. indem du mehr Fisch zu dir nimmst oder Leinsamenöl verwendest.

2. Brokkoli
Dieses Gemüse ist aufgrund seines hohen Ballaststoff- und niedrigen Kaloriengehalts nicht nur bei Diäten beliebt, sondern kann auch, gemeinsam mit anderen Kreuzblütlern wie Blumenkohl, bei Gelenkbeschwerden hilfreich sein.

3. Vitamin D
Eine mit 29.000 Frauen durchgeführte Studie zeigt die positive Wirkung von Vitamin D. Frauen, die regelmäßig Vitamin D einnahmen, litten weniger häufig unter rheumatischen Beschwerden. Bei den Frauen mit erhöhter Vitamin-D-Einnahme bildete sich eine Osteoporose erst viel später aus oder verlangsamte sich. Fettreicher Fisch ist eine hervorragende Vitamin-D-Quelle, hilfreich es aber auch, täglich 20 Minuten in der Sonne zu verbringen.

4. Ingwer
Ingwer wird seit Langem zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, Migräne und hohem Blutdruck eingesetzt. Als Antioxidans ist es bereits bekannt, seine entzündungshemmende Wirkung ist jedoch weniger publik. Probiere mal einen Tee aus frischem Ingwer oder gib etwas Ingwer in dein Essen. Jedoch musst du wissen, dass Ingwer ein natürlicher Blutverdünner ist – solltest du also ein blutverdünnendes Medikament verwenden oder an einer Krankheit mit ähnlichen Auswirkungen leiden, dann befrage vor einem übermäßigem Verzehr von Ingwer deinen Arzt.

5. Vitamin C
Iss so viele Paprikas, Orangen, Mangos, Erdbeeren, Ananas wie du kannst, denn sie sind reich an Vitamin C. Der Verzehr dieser Früchte und Gemüse kann rheumatische Beschwerden um 30 % mindern.

6. Anthocyan
Anthocyane sind Antioxidantien, die für die rote Farbe in bestimmten Lebensmitteln verantwortlich sind, so beispielsweise bei Kirschen, Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Trauben und Auberginen. Ihr Verzehr kann im Körper befindliche Entzündungen effektiv reduzieren, wie Untersuchungen zur Höhe des C-reaktiven Proteins zeigten. Die Untersuchung, die sich auf Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen konzentrierte, stellte fest, dass alle Arten von Entzündungen – auch Gelenkentzündungen – durch den Verzehr dieser Früchte und Gemüse verringert werden konnten.

7. Beta-Cryptoxanthin
Beta-Cryptoxanthin ist ein starkes Antioxidans. Es ist ein Carotinoid, das der Prävention von Gelenkentzündungen dient. Laut einer im Vereinigten Königreich durchgeführten Forschungsarbeit, sind Menschen, die mehr Beta-Cryptoxanthin konsumieren, besser vor Gelenkentzündungen geschützt. Nahrungsmittel, die Beta-Cryptoxanthin enthalten, sind beispielsweise Paprika, Kürbis, Papaya oder Pfirsich.

Wie kannst du Gelenkbeschwerden vorbeugen oder diese lindern? Iss eine Menge Früchte, Gemüse, Fisch, ölhaltigen Samen und verschiedene Nüsse. Rotes Fleisch, Milchprodukte, gesättigte Fette und Zucker solltest du nur in begrenztem Maß verzehren. Auf diese Weise kannst du die Entzündung in deinen Gelenken reduzieren und den Genesungsprozess beschleunigen!


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