Dieting on a Budget - Die Studenten-Diät

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann sehr schnell sehr teuer werden. Hier sind ein paar Tipps und Tricks, mit denen ihr euer Konto schont!
19.04.2017



Gesund muss nicht unbedingt teurer sein
Wenn man im Supermarkt steht, kommt es schnell zur Reizüberflutung. Jeder Hersteller preist sein bestes und hochwertigstes Produkt an und ehe man sich versieht, lässt man viel Geld für gar nicht so viele Lebensmittel an der Kasse liegen. Obwohl man in der Diät doch „weniger“ isst, fühlt sich das alles schon irgendwie seltsam an…

Dass eine Diät teuer sein muss, schreckt viele Leute schon im Voraus ab, es überhaupt erst zu versuchen. Die Wahrheit ist, dass es auch anders geht, wenn man weiß worauf es ankommt.

Lass dich nicht vom Marketing täuschen
Natürlich haben manche Produkte einen höheren Qualitätsstandard als andere, aber nüchtern betrachtet, macht es für deinen Körper keinen Unterschied, ob die Karotten in deinem Salat „organisch“ sind, oder nicht. Er weiß lediglich, dass sie Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien etc. beinhalten und mehr zählt für ihn auch nicht.

Auch das Fett in deinem Olivenöl hat den selben thermischen Effekt wie das aus kaltgepresstem Kokosöl und enthält auch die selben 9 Kalorien, die dein Körper verarbeiten muss.

Eine gesunde Herangehensweise ist wichtig für jede Diät, aber es gibt keinen Grund immer und überall das teuerste Produkt zu kaufen und zu hoffen, dass es mehr kann als alle anderen.

Das richtige Pulver
Um zu verhindern, dass man während einer Diät zu viel Muskelmasse abbaut, wird voraussichtlich dein Proteinkonsum höher sein als gewöhnlich. Weniger Spielraum für Kohlenhydrate und Fette heißt auch, dass unsere Eiweißquellen so rein wie möglich sein sollten.

Fleisch und Fisch kann schnell teuer werden und da greifen Proteinpulver (vor allem Whey und Casein) einem richtig unter die Arme. Haltet also die Augen nach Abverkäufen und Aktionen offen, hier spart man pro Gramm Protein am meisten!

Gefrorene Früchte
Beeren aller Art sind eine großartige Ballaststoffquelle und helfen den Heißhunger nach Süßem zu kontrollieren. Wenn sie jedoch nicht gerade in Saison sind, schlagen die Preise in die Höhe. Hier können gefrorene Beerenmischungen aus der Tiefkühltruhe aushelfen, ein bisschen Kleingeld zu sparen.

Der Besuch beim Metzger
Supermärkte lassen sich qualitativ hochwertiges Fleisch gerne etwas mehr kosten. Schaut daher doch lieber mal bei eurem lokalen Fleischer vorbei. Vor allem bei größeren Mengen kann man hier sparen, wird meistens sehr gut beraten und einfrieren kann man den Rest auch problemlos.

Noch mehr gefrorenes?!
Jetzt wird der Platz im Tiefkühler zwar schon etwas knapp, aber auch Gemüse ist gefroren meist um einiges billiger. Brokkoli, Erbsen, Pilze, Paprika und viele mehr sind deine besten Freunde, wenn es in der Diät darum geht, den Magen voll zu bekommen und dabei nicht die harte Arbeit und dein Defizit zu vernichten.

Der Underdog - Hülsenfrüchte
Ganz recht! Natürlich kann man auch auf Vollkornbrot, Pasta und Sandwiches zurückgreifen, aber diese reißen auch ein ziemlich großes Stück deiner Kohlenhydrate aus deinem täglichen Repertoire. Bohnen, Linsen und Co. sind eine großartige Ergänzung für deine Mahlzeiten, denn sie passen zu Fleisch, in Chilis und auf deinen Salat. Sie machen dazu auch noch voll und sind eine lowcarb Variante die man nicht außer Acht lassen sollte!

Alles hat seinen Platz
Wer durch diesen Artikel den Eindruck bekommen hat, dass man keinen Wert auf Nachhaltigkeit legen sollte, liegt komplett falsch. Es ist wichtig zu schauen, woher die Produkte und Lebensmittel kommen, ob sie regionale Betriebe und Bauern unterstützen und wie die Lebensumstände der Tiere sind. Dennoch muss „organisch“, „glutenfrei“ oder „laktosefrei“ nicht automatisch heißen, dass dieses Produkt besser ist als andere. Informiert euch über die Hersteller und trefft die richtige Entscheidung!

Geschrieben von:

Benedict Polszter

Benedict Polszter


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