Wie du die letzten Kilos verlierst

Es fehlt nicht mehr viel, aber die letzte Speckrolle will einfach nicht weichen. Was kann ich tun?
26.07.2017



Hartes Training, harte Diät. Die Erfolge lassen sich zwar sehen, aber so ganz zufrieden ist man ja nicht. Woran liegt das? Warum gehen die letzten paar Kilos nur so schleichend von der Hüfte? Schauen wir uns doch einmal die häufigsten Gründe genauer an.

Wie genau ist dein Ernährungsplan?
Wer außergewöhnliche Ergebnisse erzielen will, hat nicht viel Spielraum für Fehler. Wie genau nimmst du es mit dem Ernährungsplan? Schaust du nur, dass du jeden Tag “ungefähr” auf deine Kalorien kommst oder befolgst du einen Plan, der dir jeden Tag genaue Vorgaben an die Hand gibt?

Es mag ein wenig nervig sein, aber nur so kannst du Erfolg garantieren. Die letzten paar Kilos sind hartnäckig, daher dürfen wir uns nicht erlauben, Kompromisse beim Ernährungsplan einzugehen. Am Ende des Tages ist es simple Mathematik: Du nimmst ab, wenn du weniger Kalorien zuführst, als du verbrauchst. Immer.

Wie viel Cardio betreibst du?
Ich bin auch kein großer Fan von Cardio, wenn ich ehrlich bin. Mich stört es meist und es macht auch einfach keinen Spaß. Man muss aber leider sagen, dass Cardio sehr stark beim Abnehmen hilft. Am Ende der Diät, wenn du wirklich alles rausholen möchtest, solltest du definitiv vermehrt Cardio betreiben. Das muss auch gar nicht lange sein: Das “klassische” Bodybuilding-Cardio von 60-90 Minuten mit niedriger Intensität ist von gestern. Heute hat sich das HIIT Model durchgesetzt, also 20-30 Minuten Sprintintervalle mit Pausen. So lässt sich das Cardio auch wirklich ertragen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, nach dem Training lockere 10-15 Minuten einzubauen. Vielleicht nicht jedes, aber jedes zweite Training. Das scheint auf Anhieb nicht viel, aber Kleinvieh macht auch Mist. Wenn du diese Gewohnheit früh in deiner Diät aufnimmst und konsequent durchziehst, lohnt es sich am Ende auf der Wage!

Teste Carb Cycling
Das Carb Cycling ist eine beliebte Methode, den Fettverlust weiter voranzutreiben. Es ist kein Wundermittel, aber definitiv einen Versuch wert, falls du es bisher noch nicht getestet hast. Das Grundprinzip ist leicht: Man wechselt low-Carb Tage mit high- oder mid-Carb Tagen ab. Trainingsfreie Tage halten wir für gewöhnlich low-carb, während wir an anstrengenden Tagen (Beintraining) auch gerne etwas mehr Kohlenhydrate essen können. Der Sinn dahinter ist natürlich, dass wir auf die Woche gesehen weniger Kalorien aufnehmen, als sonst. Falls du Carb Cycling also implementieren möchtest, empfehle ich dir, deine aktuelle Anzahl an Kalorien beizubehalten und lediglich an trainingsfreien Tagen 50% weniger Kohlenhydrate zu essen.

Nimm die richtigen Supplemente
Wenn es dir ernst ist, solltest du jede Besserung wahrnehmen, die sich dir bietet. Dazu gehören auch die richtigen Supplements. Ich handhabe es in der Regel auch so, dass ich während dem Aufbau oder am Anfang der Diät nur die Basics nehme, gegen Ende der Diät allerdings einen Gang höher schalte. Da darf es dann auch gerne mal ein Fatburner oder auch ein Pre-Workout Booster sein, der die Trainingsmotivation hochhält. Eine Diät passiert in der Regel nicht öfter als einmal im Jahr, also handle nach dem Motto: Ganz oder gar nicht!

Abschließende Worte
Die letzten paar Kilos an Fett loszuwerden ist simpel, aber nicht leicht. Es erfordert eine Menge Disziplin und Durchhaltevermögen, aber es jeder von uns kann es schaffen. Iss an trainingsfreien Tagen weniger, erhöhe das Cardiopensum und denke auch einmal drüber nach, noch ein paar Supplements hinzuzunehmen. All das für sich alleine macht keinen großen Unterschied, aber zusammengenommen kann es das Zünglein an der Wage sein!

Geschrieben von:

Tim Gelhausen

Tim Gelhausen


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