Die schädlichsten Nahrungsmittel, die du am Strand meiden solltest

Neben Zucker und Salz gibt es größere Feinde, die auf dich lauern!
04.08.2017



Cola, Chips, Currywurst, Schnitzel, Pommes ... Dies sind nur einige der Mahlzeiten, die an einem Strandkiosk erhältlich sind. Beginnst du schon zu sabbern wie ein pawlowscher Hund und siehst du dich – zumindest gedanklich – bereits diese köstlichen Snacks futtern? Wenn du mit einem Ja antwortest, dann lies weiter – am Ende des Beitrags könntest du deinen Appetit verloren haben.

Wenn du zu der – erfreulicherweise zunehmenden – Personengruppe der Menschen zählst, die sich gut um sich kümmern und darauf achten, bewusst und gesund zu leben, dann nerven dich die vielen Verbote sicher. Dennoch: Alle zuvor genannten Nahrungsmittel tragen ein riesengroßes „Stoppzeichen“.

Natürlich wissen wir, dass wir das alles nicht essen sollten, aber wir reden nicht darüber, warum nicht – abgesehen von der Tatsache, dass solche Nahrungsmittel zu viele Kalorien enthalten –, insofern fällt es schwerer, sie aufzugeben. Angesichts des Energiegehalts dieses Essens, das am Strandkiosk erhältlich ist, und deines täglichen Kohlenhydrat- und Fettbedarfs könntest du recht haben, wenn du dich fragst, ob „schummeln“ nicht in Ordnung wäre. Deshalb würden wir dir gern erläutern, warum du solche Mahlzeiten dennoch nicht essen solltest …

Nicht Zucker ist dein größter Feind ...
Die „Zuckerphobie“ ist heutzutage weit verbreitet und fußt auf Missverständnissen. Auf Missverständnissen deshalb, weil es zwar tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem Konsum zuckerhaltiger Lebensmittel und Adipositas gibt, Rübenzucker und Fruktose aber nicht schädlich sind. Im Gegenteil, sie sind für Sportler sehr gut geeignet, da sie für schnellen Energienachschub sorgen, z. B. bei Wettkämpfen. Der Schwerpunkt liegt auf Sport und Mäßigung.

Jedoch braucht dein Körper kein Fett bzw. ist es sogar schlecht, das Fett zu konsumieren, in dem gewöhnlich Pommes frites zubereitet werden. Wird Sonnenblumenöl über eine gewisse Temperatur hinaus erhitzt und immer und immer wieder verwendet, entstehen Transfette, die sehr gesundheitsschädlich sind. Soeben regelt die WHO den Transfettgehalt von Lebensmitteln, die über Vertriebswege veräußert werden. Am häufigsten sind sie in Fertigmahlzeiten enthalten, und zwar infolge der Hydrierung, einem Verfahren der Lebensmittelindustrie. Diese Fettsäuren haben eine veränderte Struktur, die zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Problemen mit dem Cholesterin und Formen von Krebs beitragen können. Unsere Körper können diese Fettsäuren nicht verwenden oder abbauen, weshalb sie als Fett im Körper gespeichert werden …, in Form von Speckrollen. Solche Transfette befinden sich in Croissants, Chips oder auch in frittierten Pommes. Das gilt auch für die Haselnusscreme, die du in deinem Crêpe verwendest, für deine tiefgefrorenen Hamburger-Bratlinge, für Kekse, Popcorn sowie Frittiertes und einige Backwaren.

Vor Jahrzehnten wurde Salz, wie auch Zucker, zum „weißen Tod“ erklärt
Doch dies ist an sich nicht richtig, da eine gewisse Menge Natriumchlorid (sprich Kochsalz) für den Erhalt des Flüssigkeits- und Mineralienhaushalts des Körpers lebenswichtig ist. (ca. 1 Teelöffel pro Tag). Viel schädlicher sind Geschmacksverstärker.

Diese werden überwiegend mit dem bekanntesten Geschmacksverstärker, dem Mononatriumglutamat, in Verbindung gebracht, das nicht nur zu einem neuen Geschmack verhilft, sondern Geschmack auch stärker akzentuiert. Darum schmecken Waffeln oder die Schokoladencreme so gut, dies ist auch der Grund, warum du nach ihrem Verzehr nicht gesättigt bist und du somit zu einem Überkonsum angetrieben wirst … und ja, es wird viel Aufhebens um Mononatriumglutamat gemacht. Die Gegner des Glutamats behaupten, dass der regelmäßige Konsum großer Mengen Glutamats Übelkeit, Diabetes, Hirntumoren oder Hirnschädigungen, Parkinson- und Alzheimererkrankungen sowie Herzrhythmusstörungen verursacht, bislang wurde dies wissenschaftlich jedoch noch nicht belegt. (Es ist schon schlimm genug, wenn solche ernsten Einwände erhoben werden, dafür wird es schon Gründe geben … Unterm Strich ist es besser, Nahrungsmittel, die voller Geschmacksverstärker stecken, zu vermeiden.) Geschmacksverstärker befinden sich überwiegend in Fleischprodukten, Chips, Soßen, Puddings, Cremes, Suppen, Konserven und natürlich im Essen chinesischer Restaurants.

Aus diesen Gründen schlagen wir vor, dass du dir beim nächsten Ausflug an den nahen See oder Strand fertig zubereitetes Essen von zuhause mitbringst. Pack dir Gemüse, Obst, ölreiche Kerne, Puffreis und reichlich Wasser in deine Tasche.

Panna Plézer
Trainerin


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